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6. April Deutscher Mittelstand setzt verstärkt auf E-Recruiting

Deutscher Mittelstand setzt verstärkt auf E-Recruiting

  • Studie „Recruiting Trends im Mittelstand 2009“ zeigt, dass die meisten Neueinstellungen im deutschen Mittelstand über das Internet zustande kommen
  • Bewerbermanagementsysteme gewinnen an Bedeutung

 

Eschborn, 6. April 2009 – Der Trend zum E-Recruiting hat auch den deutschen Mittelstand erfasst. Nicht nur deutsche Großunternehmen bevorzugen Online-Kanäle, um vakante Stellen zu besetzen, auch mittelständische Betriebe setzen mittlerweile verstärkt auf das Internet. So kommen 40 Prozent der Neueinstellungen in deutschen Mittelstandsfirmen über die eigene Unternehmens-Webseite und Online-Stellenbörsen zustande. Dies ergab die Studie „Recruiting Trends im Mittelstand 2009“ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg, die in Zusammenarbeit mit dem Online-Karriereportal Monster Worldwide Deutschland durchgeführt wurde. Dabei wurden 1.000 deutsche mittelständische Unternehmen im Zeitraum zwischen August und Oktober 2008 befragt.

Wie auch bei deutschen Großunternehmen kommunizieren die mittelständischen Betriebe ihre offenen Stellen vermehrt über Internetkanäle. Erstmals wurden in 2008 mehr als ein Drittel der Stellenanzeigen über Internet-Stellenbörsen (ein Plus von 4,5 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr) veröffentlicht und mehr als sechs von zehn über die unternehmenseigene Webseite (ein Zuwachs von 4,3 Prozentpunkten). Anders als bei den Großunternehmen spielen die Printmedien und die Arbeitsagentur bei den Stellenausschreibungen im Mittelstand noch eine größere Rolle – allerdings ist ihr Anteil rückläufig (Printmedien verlieren 3,0 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr – die Arbeitsagentur verliert 8,2 Prozentpunkte an Anteil).

„Mittelständische Unternehmen entdecken nach und nach die wichtige Funktion der neuen Kommunikationskanäle“, so Prof. Dr. Tim Weitzel vom Lehrstuhl für Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen der Universität Bamberg. „Denn durch das Internet können Arbeitgeber die Jobsuchenden schneller und durch die höhere Reichweite auch in größerer Quantität erreichen.“

Effizienter und praktischer finden die Mittelständler inzwischen auch die elektronische Bewerbung. So ergab die Studie zum ersten Mal, dass 46 Prozent der Befragten die Bewerbung via E-Mail oder Online-Bewerbungsformular bevorzugen. Zwar gehen im Moment immer noch mehr papierbasierte als elektronische Bewerbungen bei den Unternehmen ein. Doch die Umfrageteilnehmer erwarten, dass Online-Bewerbungen in vier bis fünf Jahren den Bewerbungseingang dominieren werden.

„Wie es bei Großunternehmen bereits der Fall ist, erkennt nun auch der deutsche Mittelstand die großen Vorteile des onlinegestützten Bewerbungsmanagements“, so Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Denn elektronische Bewerberprofile können in einer Datenbank schnell gespeichert und nach Bedarf abgerufen werden. Damit können die Personalabteilungen viel Zeit und Arbeitsaufwand sparen.“

Schon knapp die Hälfte der mittelständischen Unternehmen in Deutschland nutzt die Vorteile der elektronischen Bewerbungsunterlagen und behält eingehende Bewerbungen über den Rekrutierungsprozess hinaus. Immer öfter speichern die Unternehmen auch die Profile aktueller und ehemaliger Mitarbeiter für spätere, interne Stellenausschreibungen oder nutzen sie, um den Wiedereinstieg ehemaliger Angestellter - so genannte Boomerang Hires - zu ermöglichen.

Die vollständige Studie „Recruiting Trends im Mittelstand 2009“ kann bei Monster Worldwide Deutschland unter alexandra.guentzer@monster.de angefordert werden.

Studie „Recruiting Trends im Mittelstand“:

Die aktuellen „Recruiting Trends im Mittelstand 2009“ sind der zweite Ergebnisbericht dieser jährlichen Studienreihe des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg sowie Monster Worldwide Deutschland. Wie im vergangenen Jahr beinhaltet die Studie eine Befragung unter 1.000 deutschen mittelständischen Unternehmen (Rücklaufquote 10,2 Prozent) sowie eine tiefgehende Fallstudie, die es ermöglichen, langfristige Trends in der Rekrutierung besser zu verstehen und wertvolle Handlungsempfehlungen für die Praxis der Personalbeschaffung abzuleiten.

Über Monster Deutschland

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