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26.03.2014 Umfrage: Frustration bei Bewerbung

Hallo, ist da jemand? Wenn die Bewerbung ins Leere läuft

Monster Umfrage zeigt: Die Mehrheit der Befragten ist frustriert, wenn keine Reaktion auf ihre Bewerbung kommt

Eschborn, 26. März 2014
– Jeder hat es schon einmal erlebt: Ist erst mal eine interessante Stellenausschreibung gefunden, geht es an das Anschreiben und Verfassen des Lebenslaufs. Sind die Bewerbungsunterlagen erstellt und abgesendet, heißt es, Geduld zu bewahren, bis der potenzielle Arbeitgeber sich zur persönlichen Bewerbung äußert. Doch was, wenn sich dieser nicht meldet?

In der Regel benötigen Unternehmen drei bis sechs Wochen, um die eingegangen Unterlagen zu sichten und zu sondieren. Doch manch ein Unternehmen macht sich nicht die Mühe, einen Zwischenstand oder ein Ergebnis der Bewerbungen weiterzugeben. Oftmals sind frustrierte Bewerber die Folge. Das ist negativ für Unternehmen, denn schlechte Erfahrungen im Bewerbungsprozess sprechen sich rum.

Die Ergebnisse aus Deutschland auf einen Blick
Frustrationslevel: Wie fühlen Sie sich, wenn ein Arbeitgeber auf Ihre Bewerbung nicht antwortet?

Überhaupt nicht frustriert7%
Ein wenig frustriert15%
Mäßig frustriert16%
Sehr frustriert41%
Völlig frustriert 21%





 
 

So sind laut einer Umfrage von Monster lediglich 7 Prozent der befragten Deutschen emotional überhaupt nicht angreifbar, wenn kein Feedback von Unternehmensseite eintrifft. Die deutliche Mehrheit der Befragten ist hingegen entweder völlig frustriert (21 Prozent), sehr frustriert (41 Prozent), mäßig frustriert (16 Prozent) oder mit 15 Prozent zumindest ein wenig frustriert, wenn die Antwort auf eine Bewerbung ausbleibt.

Seriöse Unternehmen geben Feedback
„Es wird immer Unternehmen geben, die Bewerber in ihren Auswahlverfahren im Regen stehen lassen. Besser ist es für Firmen ihre Bewerber mittels Zwischenstandsmeldung oder bei einer Ablehnung zeitnah auf dem Laufenden zu halten“, meint Thomas Zahay, Senior Director Human Resources Central Europe & Scandinavia, Monster Worldwide Deutschland. „Aber Achtung: Grund für eine fehlende Rückmeldung können auch unvollständige Bewerbungsunterlagen sein. Deshalb empfehlen wir besonders auf nachfolgende Punkte zu achten: Qualifikation für ausgeschriebene Stelle überprüfen, vollständigen Lebenslauf und Zeugnisse anfügen, Bewerbungsfrist unbedingt einhalten, Rechtschreibung prüfen, realistisches Foto beifügen, aussagekräftigen Betreff formulieren.“

Tipps, damit die Bewerbung nicht ins Leere läuft

Die Vorgehensweise bei der Bewerbung um einen neuen Job erinnert nicht selten an die „ungeschriebenen Gesetze“ des ersten Dates: Der erste Eindruck ist entscheidend und der Grat zwischen angemessenem Interesse und Aufdringlichkeit schmal. Zu wissen, wie und wann man richtig kommuniziert, verlangt viel Fingerspitzengefühl. Im besten Fall demonstrieren Bewerber dem künftigen Arbeitgeber ihr Engagement und ihre Ausdauer, ohne dabei aufdringlich oder gar verzweifelt zu wirken. Wie also sich verhalten, nachdem die Bewerbungsunterlagen verschickt sind, und wie lange warten, bevor man noch einmal nachfragt?
  • Achten Sie auf Details – Vor dem ersten Date wird alles geprüft: Frisur, Outfit, mögliche Gesprächsthemen. Diese Gründlichkeit ist auch bei der Bewerbung ein Muss. Bitten Sie jemanden aus Ihrem Umfeld, Ihre Unterlagen auf Fehler zu untersuchen. Denn mehr als ein Rechtschreibfehler im Bewerbungsschreiben bedeutet meistens schon das Ende für einen Kandidaten.

  • Nicht mit der Tür ins Haus fallen – So wie das potenzielle Date perplex reagiert, wenn Sie plötzlich vor der Haustür stehen und nach einer Verabredung fragen, so ablehnend reagieren auch Personalchefs auf diese sehr direkte Methode. Die einzigen Jobs, auf die Sie sich noch am ehesten persönlich bewerben können, liegen im Einzelhandel und in der Gastronomie. In allen anderen Bereichen ist es angebracht, auf eine Einladung zum Gespräch zu warten.

  • Kein Grund zur Panik – Schon lange auf der Suche? Für Ihr Date und für Ihren möglichen neuen Arbeitgeber wirkt es eher abschreckend als anziehend, wenn Ihnen die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben steht. Bewerben Sie sich also nicht aus lauter Not auf jede Stelle, die Sie finden können, sondern wirklich nur bei Firmen, die Stellen haben, die zu Ihnen passen. Sonst geht die Beziehung in die Brüche, noch bevor sie richtig begonnen hat.

  • Den nächsten Schritt machen – „Wie sieht es mit einem Treffen aus?“ Lassen Sie sich nach dem Absenden der Bewerbung für eine Nachfrage mindestens drei bis fünf Werktage Zeit und nennen Sie dann im Gespräch klar Ihren Namen sowie die Stelle, auf die Sie sich beworben haben. Vermutlich wird der Ansprechpartner Ihre Unterlagen noch nicht studiert haben, aber wenn er es tut, wird er sie besonders sorgfältig lesen, nachdem er von Ihnen gehört hat.

  • Halten Sie es förmlich – Die SMS ist ein großartiger Kommunikationsweg in der frühen Phase einer Beziehung, auf professioneller Ebene sollten Sie den traditionellen Weg wählen. Schicken Sie nach einem Bewerbungsgespräch eine höfliche, gut formulierte E-Mail – Kurznachrichten oder Anfragen auf den gängigen Social Media-Kanälen sind ein No-Go.

  • Nur Geduld – Manche Menschen geben sich unnahbar gegenüber Ihrem Schwarm. So verhalten sich oftmals auch Unternehmen: Während manche Firmen den Bewerbungsprozess innerhalb weniger Wochen abwickeln, brauchen andere Monate, um ihre Stellen zu besetzen. Auch wenn das frustrierend ist, bleiben Sie ruhig. Platzieren Sie Ihre Kontaktaufnahmen strategisch geschickt; zum Beispiel, wenn sich Ihre Adresse ändert oder Sie auf Reisen außer Landes gehen.

Weitere hilfreiche Tipps für die optimale Bewerbung finden sich auch im Karriere-Journal auf Monster.de.

Methode der Monster-Umfrage

511 Arbeitnehmer aus Deutschland haben vom 16. Juli 2013 bis zum 04. August 2013 an der Online-Umfrage teilgenommen. Bei der Auswertung wurde nur eine Stimme pro User berücksichtigt. Das Karriereportal Monster führt in regelmäßigen Abständen Befragungen auf lokalen und globalen Webseiten des Unternehmens zu Themen rund um Arbeitsplatz und Karriere durch. Diese Befragungen sind nicht repräsentativ, sondern spiegeln die Meinung der Nutzer von Monster wider.
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