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31.07.2012 Mobil, sozial, vernetzt – Wird am Bewerber vorbei gesucht?

Mobil, sozial, vernetzt – Wird am Bewerber vorbei gesucht?

• Apps für die mobile Jobsuche immer beliebter – werden von Unternehmen aber kaum angeboten
• Wo und wie Unternehmen Stellen veröffentlichen und Kandidaten suchen: Vergleich Recruiting Trends und Bewerbungspraxis 2012
 

Eschborn, 31. Juli 2012 – Gesucht, gefunden? In Zukunft wird es für Unternehmen noch schwieriger, passende Fachkräfte zu rekrutieren. Umso wichtiger ist es für Arbeitgeber, die Präferenzen ihrer potenziellen Bewerber bei der Jobsuche zu kennen – und umzusetzen. Dass Unternehmen und Kandidaten bisher oftmals aneinander vorbei suchen, decken die Studien „Bewerbungspraxis 2012“ und „Recruiting Trends 2012“ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) und Monster auf. Insbesondere was die Bedeutung der mobilen Nutzung für die Jobsuche, das Informieren über soziale Medien und das persönliche Netzwerk angeht, unterscheiden sich die Wünsche der Kandidaten vom realen Einsatz in der Recruiting-Praxis der Personalverantwortlichen.

Mobil und sozial – die Trends für morgen
Für Jobsuchende gewinnt die Nutzung mobiler Endgeräte verstärkt an Bedeutung. Fast ein Viertel nutzt schon heute ein Smartphone zur Suche nach offenen Stellen, acht Prozent bewerben sich bereits mobil. Gleichzeitig haben allerdings erst zehn Prozent der deutschen Großunternehmen die Darstellung ihrer Online-Stellenanzeigen für mobile Endgeräte optimiert. Neben der mobilen Jobsuche steigt auch die Bedeutung sozialer Netzwerke, sowohl auf Kandidaten- als auch auf Unternehmensseite. Jeder dritte Jobsuchende findet es gut, wenn Unternehmen eine Fanpage bei Facebook zur Kommunikation von Karrierethemen nutzen. Und fast 70 Prozent der Karriereinteressierten begrüßen es, wenn sie von Unternehmen über Karrierenetzwerke angesprochen werden. Auch Unternehmen erkennen das Potenzial von Social Media: Über die Hälfte der Studienteilnehmer sucht hier bereits aktiv nach Kandidaten. Facebook wird dabei am häufigsten eingesetzt, um für das Arbeitgeber-Image zu werben. Über eine Social Media-Strategie verfügen jedoch erst 28 Prozent der Unternehmen.

Mitarbeiterempfehlungsprogramme gewünscht
Ein ganz anderer Weg der Personalbeschaffung ist die Nutzung bestehender Mitarbeiter im Rahmen von Empfehlungsprogrammen. Vier von zehn Arbeitnehmern würden ihrem Arbeitgeber gerne Personen aus dem eigenen Umfeld als neue Kollegen empfehlen, mehr als die Hälfte findet Mitarbeiterempfehlungsprogramme sinnvoll, um qualifizierte Mitarbeiter einzustellen. Gleichzeitig finden sechs von zehn Befragten die Aussagen von Mitarbeitern eines Unternehmens glaubwürdig – ein weiterer Grund, die eigenen Mitarbeiter als Botschafter und Recruiter einzusetzen. Derzeit gibt es jedoch nur bei jedem Fünften ein Mitarbeiterempfehlungsprogramm im Unternehmen.

„Networking wird immer wichtiger, das spiegelt unsere Umfrage wider. Mitarbeiter wollen gerne ehemalige Kollegen, Freunde und Bekannte empfehlen, die zu offenen Stellen in ihrem Unternehmen passen“, sagt Bernd Kraft, Vice President General Manager Central Europe bei Monster. „Unternehmen sollten dieses Potenzial nutzen. Und professionelle Netzwerke, wie die Facebook-Anwendung BeKnown von Monster, erleichtern es Unternehmen und ihren Mitarbeitern, sich zu vernetzen und berufliche Kontakte zu pflegen.“

Schnittstelle Internet-Stellenbörse
Trotz aller Diskrepanzen zwischen Unternehmens- und Bewerberpräferenzen zeigt sich: die Internet-Stellenbörse ist für beide Seiten wichtig.
„Es ist spannend zu beobachten, wie Bewerber und Unternehmen verschiedene Social-Media-Plattformen verwenden. Aber noch immer sind für Kandidaten die Internet-Stellenbörsen der deutlich am häufigsten verwendete Kanal bei der Jobsuche“, sagt Prof. Dr. Tim Weitzel vom Lehrstuhl für Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen der Universität Bamberg. Die Studie Recruiting Trends 2012 zeigt darüber hinaus, dass auch Unternehmen mit Blick auf die Effektivität und Effizienz Online-Stellenbörsen als bestes externes Recruiting-Tool bewerten.

Mit Blick auf den Bewerbungsprozess sind sich Unternehmen und Bewerber einig: die klassische Bewerbungsmappe ist out.

Eine Kurzzusammenfassung der Studien kann angefordert werden unter: http://arbeitgeber.monster.de/hr/personal-tipps/markte-analysen/studien.aspx
 
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* Nielsen Studie – November 2011
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