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06.05.2013 Bewerbungsgespräch - zum Gähnen?

Bewerbungsgespräch – zum Gähnen?

• Aktuelle Online-Umfrage von Monster zeigt: Mehr als die Hälfte der Befragten hat sich beim Job-Interview schon gelangweilt
• Vorstellungsgespräche dienen auch als Bewerbung von Unternehmen bei Job-Kandidaten

Eschborn, 06. Mai 2013 – Das Bewerbungsgespräch ist für viele Menschen der Inbegriff von Anspannung und Stress. Eine neue Situation mit unbekannten Menschen, denen man seine Fähigkeiten schmackhaft machen soll und von der die berufliche Zukunft abhängt. In dieser Konstellation sind Lampenfieber und Nervosität vorprogrammiert. Der Gedanke an Langeweile mag hier nur schwer aufkommen, doch viele Deutsche erleben anscheinend genau das während einem Vorstellungsgespräch: Sie langweilen sich.

Die Ergebnisse aus Deutschland auf einen Blick

Fühlen Sie sich gelangweilt während eines Vorstellungsgesprächs?
Ich langweile mich immer während Vorstellungsgesprächen         19%
Ich bin manchmal gelangweilt       23%
Ich bin nur ganz selten gelangweilt      15%
Ich bin niemals gelangweilt      43%

In einer aktuellen Online-Umfrage von Monster gaben mehr als die Hälfte der Teilnehmer an, sich in einem Job-Interview schon einmal zumindest etwas gelangweilt zu haben. 19 Prozent der Befragten bestätigten sogar, sich in Bewerbungsgesprächen immer zu langweilen. In 38 Prozent der Fälle wurde manchmal oder nur ganz selten Langeweile empfunden.

„Vorstellungsgespräche dienen auch dazu, das eigene Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren und die Arbeitgebermarke hervorzuheben. Ein Bewerber, der sich dort nicht adäquat angesprochen fühlt und sich sogar langweilt, wird seine Talente und Fähigkeiten wohl lieber in einer anderen Firma entfalten. Dann hat man als Unternehmen eine große Chance versäumt, und das macht sich nicht allzu gut für die Arbeitgebermarke“, erklärt Bernd Kraft, Vice President General Manager Central Europe bei Monster. „Erfolgreiche Personalverantwortliche werden die Bedeutung dieser Ergebnisse nicht unterschätzen und haben eine entsprechende Strategie entwickelt. Dass sich fast 43 Prozent der Teilnehmer noch nie gelangweilt haben, ist ein gutes Zeichen dafür, dass der Austausch mit den Bewerbern oft gut verläuft und diese sich sowohl konzentriert als auch ernst der Sache widmen.“

Wie beide Seiten einander fordern
Um im Bewerbungsgespräch erst gar keine Langweile aufkommen zu lassen, gilt für Vertreter der Arbeitgeberseite wie für Bewerber, den Grund im Kopf zu behalten, weshalb genau sie in diesem Gespräch sitzen. Als Bewerber muss man sich deshalb fragen, warum man bei diesem bestimmten Unternehmen arbeiten möchte. Fragen nach der Firmenphilosophie, -organisation und -geschichte zeigen den Personalern, dass ehrliches Interesse am Unternehmen und ausgeschriebenen Job besteht. Auf der anderen Seite ist es entscheidend, dass die HR-Verantwortlichen die Bewerber spüren lassen, dass sie mehr als nur eine Nummer sind. Deshalb sollten sich Recruiter auf die Punkte im Lebenslauf oder Besonderheiten zur Person fokussieren, die genau diesen Kandidaten von anderen Mitbewerbern unterscheiden. Denn Persönlichkeit ist heute Trumpf.

Kandidaten prüfen Unternehmen(svertreter)
Wie wichtig es ist, im Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck bei Arbeitssuchenden zu hinterlassen, zeigen auch die folgenden Ergebnisse: Die Studie „Bewerbungspraxis 2013“ von Monster und CHRIS hat ermittelt, dass 90 Prozent der Bewerber ihre Eindrücke während des Gesprächs – also dem persönlichen Kontakt mit den Vertretern des Unternehmens – für die Entscheidung über Zu- oder Absage eines Jobangebots nutzen. Dass jemand in einem Vorstellungsgespräch sitzt, heißt also noch lange nicht, dass er sich bereits für das Unternehmen entschieden hat. Sechs von zehn Arbeitssuchenden haben aufgrund des Job-Interviews sogar schon ein Angebot abgelehnt; und nur die Hälfte der Befragten hat laut Studie überwiegend positive Eindrücke bei Bewerbungsgesprächen gewonnen.

272 Arbeitssuchende aus Deutschland haben vom 18. Februar 2013 bis zum 3. März 2013 an der Online-Umfrage teilgenommen. Bei der Auswertung wurde nur eine Stimme pro User berücksichtigt. Das Karriereportal Monster führt in regelmäßigen Abständen Befragungen auf lokalen und globalen Webseiten des Unternehmens zu Themen rund um Arbeitsplatz und Karriere durch. Diese Befragungen sind nicht repräsentativ, sondern spiegeln die Meinung der Nutzer von Monster wider.
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